Vom Verschwinden vom Vater
Schauspiel

Schauspiel von Wolfram Höll

Stückinfo

Uraufführung

  • Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft für Wolfram Höll

«Hier ist Mama. Papa hat Gallenkrebs.» Als Wolfram Höll die Nachricht erhält, werden scheinbar klare Vereinbarungen durcheinandergeworfen. Die Abnabelung, die Selbständigkeit des eigenen Lebens verfliegen und sein Denken kreist wieder nur um Papa und Mama. Höll ist selbst Vater, er ist vom Sohn zum Vater geworden und stellt nun fest, dass er wieder Sohn ist. Ein Sohn, dessen Welt sich nach dieser Nachricht verändert. In den darauffolgenden Monaten wird Höll Zeuge vom Sterben seines Vaters. Mehr als ein Jahr nach dessen Tod hat er sich daran gemacht, den Tod des Vaters zu rekapitulieren. Entstanden ist jetzt im Rahmen von Stück Labor ein sehr poetischer, persönlicher Text: Höll erzählt vom Verschwinden, vom Vergessen, vom Verenden vom Vater. Und damit schafft der Autor letztlich eine universelle Erzählung über eben dies: das Sterben.

Die Regisseurin Antje Schupp, die in Basel bereits Gesine Schmidt und Wolfram Lotz zur (Schweizer) Uraufführung gebracht hat, inszeniert Hölls Text und blickt dabei gemeinsam mit dem Autor auf dessen Geschichte, die immer auch Teil unserer eigenen ist. 

 

 

3 Termine

07.05.2015
Premiere: Schauspielhaus
20:00
11.05.2015
Schauspielhaus
20:00
12.05.2015
Derniere: Schauspielhaus
20:00